Internet-Straftaten

In Sachsen-Anhalt stieg die Zahl der Straftaten im Internet zuletzt deutlich an. Im Jahr 2012 gab es 7246 Fälle.

Ein Großteil der Straftaten sind Betrugsfälle, insbesondere mit gestohlenen Zugängen wie Passwörter.

Im Landeskriminalamt wurde eigens ein Kompetenzzentrum gegen Cyberkriminalität gegründet.

Berlin (dpa). Für scheinbar kostenlose Angebote im Netz zahlen Internetnutzer meistens mit persönlichen Daten. Firmen können aus den gesammelten Informationen Profile für zielgerichtete Werbung erstellen. Möglicherweise werden sie aber auch für das sogenannte Scoring eingesetzt, also zur Bewertung der Kreditwürdigkeit.

Darauf weist die Initiative D21 in einer neuen Broschüre zum Thema Datenschutz im Internet hin. Verhindern können Internetnutzer das nur, indem sie sparsam mit persönlichen Informationen umgehen.

Die meisten Daten stammen dabei aus einer von drei Quellen: Die erste sind Gewinnspiele, an denen der Nutzer nur teilnehmen kann, wenn er etwas über sich verrät. Darauf sollten Surfer, die Wert auf Datenschutz legen, am besten ganz verzichten.

Zweite Quelle sind Onlineshops oder andere Plattformen, die Daten ihrer Kunden zu Werbezwecken weitergeben. Dafür braucht es aber die Zustimmung des Nutzers - Verbraucher sollten daher darauf achten, dass sie bei der Anmeldung auf Webseiten entsprechende Häkchen in Formularen entfernen und einen Blick in die Datenschutzerklärungen werfen. Hilfreich ist außerdem, nur die Daten einzugeben, die für einen Einkauf oder das Erstellen eines Profils wirklich gebraucht werden.

Und schließlich gibt es noch die Cookies - kleine Dateien, die im Internet unbemerkt auf dem Rechner des Nutzers landen und Webseiten viel über ihn verraten. Sie können in den Browsereinstellungen deaktiviert werden. Einige Komfortfunktionen, etwa die automatische Anmeldung bei schon besuchten Webseiten, gibt es danach möglicherweise aber nicht mehr.