Magdeburg (agi). Bei Kontrollen in Schleswig-Holstein wurde eine Verunreinigung von pflanzlichem Futterfett mit Dioxinen festgestellt. Technische Fettsäuren mit hohen Dioxingehalten sind in pflanzliche Futterfette eingemischt und anschließend zur Futtermittelherstellung verwendet worden. Verschiedene Geflügel- und Schweinemastbetriebe, Legehennen-Betriebe sowie Milcherzeugerbetriebe haben Futtermittel mit den verunreinigten Fetten bezogen und verfüttert – und sind deshalb zum Teil geschlossen worden. Der sogenannte Dioxin-Skandal verunsichert die Verbraucher.

Was sind Dioxine? Wie gelangen sie in die Nahrungskette? Ab welcher Konzentration von Dioxin in Lebensmitteln muss man sich Sorgen machen? Welche Symptome treten nach Verzehr Dioxin-belasteter Lebensmittel auf? Wie sollen sich Verbraucher verhalten? Woran kann man erkennen, ob ein Ei dioxinverseucht ist? Sind Bio-Eier im Augenblick die bessere Wahl? Kann man noch bedenkenlos Fleisch und Wurst essen? Wurden in Sachsen-Anhalt kontaminierte Eier in den Verkehr gebracht? Werden in Sachsen-Anhalt Lebensmittel regelmäßig auf Dioxin untersucht? Haben Verbraucher ein Anrecht auf die Kontrollergebnisse?

Auskunft zum Dioxin geben heute am Volksstimme-Telefon Dr. Ute Teichmann vom Fachbereich Lebensmittelsicherheit beim Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt und Christa Bergmann vom Referat Lebensmittel und Ernährung bei der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt. Sie erreichen die Expertinnen heute von 11 bis 13 Uhr unter der Telefonnummer (0391) 532970.