Düsseldorf ( cid ). Passwörter sollen Zugänge zu sensiblen Daten oder Benutzerkonten im Computer, Intra- oder Internet schützen. Doch etliche Anwender haben keine Lust, sich komplizierte Zeichenabfolgen zu merken und verwenden unsichere Kennwörter. Damit öffnen sie aber Datendieben Tür und Tor. Häufig werden der eigene Name, derjenige des Ehepartners oder des Kindes als Passwort bemüht. Auch der Name des Lieblingshaustieres ist ein Renner unter den unsicheren Kennwörtern. Ebenso ungeeignet sind der eigene Geburtstag oder der Hochzeitstag sowie die Telefonnummer. Diese Daten können oft leicht über Mitgliedprofile bei sozialen Netzwerken in Erfahrung gebracht werden und sind damit problemlos auszuspionieren. Zu den größten Dummheiten bei der Kennwortwahl gehört es, schlicht und ergreifend " Passwort " als Begriff festzulegen. Ähnlich verhält es sich mit Zeichenabfolgen, die auf der Computertastatur nebeneinander liegende Tasten ergeben, also beispielsweise " 12345678 " oder " qwertzui ". Abzuraten ist außerdem von dem Wort " geheim " als Kennwort. Sichere Passwörter sind mindestens sieben oder acht Zeichen lang und bestehen aus Ziffern, Buchstaben und Sonderzeichen, außerdem ist Groß- und Kleinschreibung zu mischen. Zwar ist es schwierig, sich solche Kennwörter zu merken, doch die Datensicherheit sollte oberstes Gebot sein und diese Mühen rechtfertigen.

Persönliche Daten werden ausgespäht

Wie wichtig es ist, sich für ein sicheres Kennwort zu entscheiden, verdeutlicht ein neuer Trend : Anstatt wie früher auf leistungsstarke Passwortknacker-Software zu setzen, suchen Menschen gezielt nach Angaben in Profilen auf sozialen Netzwerkportalen. Dort geben Nutzer viele Informationen von sich bekannt, darunter oft diejenigen Details wie Haustiernamen, die dann als Passwort verwendet werden. Spione können diese Daten dann verwenden, um sich Zugang zu Benutzerkonten der Opfer zu verschaffen.