Stendal (dpa/sa) - Die ostdeutsche Jugendkultur ist aus Sicht des Stendaler Entwicklungspsychologen Günter Mey wissenschaftlich zu wenig erforscht. In der DDR habe man sich dem Thema zu wenig gewidmet, anders als in Westdeutschland. Durch den Umbau der Hochschullandschaft nach der Wende hätten viele westdeutsche Professoren ostdeutsche Lehrstühle besetzt, sagte Mey. Das Defizit solle nun aufgearbeitet werden: Bei einer Tagung in Stendal am Freitag und Samstag wollen Experten Jugendkulturen in der Provinz genauer beleuchten.

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