
Hasselfelde (fbo). Die Deutschen Meisterschaften 3D des DBSV wurden am letzten Wochenende in Chemnitz durchgeführt (Volksstimme berichtete). Aus dem Landkreis Harz hatten sich mit Ursula Eue und Joachim Krebs von der SG Grün-Weiß Hasselfelde gleich zwei Bogensportler qualifiziert. Für beide wurde es das erwartet schwere Turnier, denn es war die erste Teilnahme an einer Meisterschaft dieser Dimension.
Mit einem fünften Platz durch Joachim Krebs und einem siebten Platz für Ursula Eue verfehlten beide den Sprung auf das Siegerpodest nur knapp. Dennoch war es tolle Erfahrung, beide haben hohe Anerkennung für ihre Leistung erhalten.
So galt Ursula Eue die Hochachtung für ihre Leistung auch unter Berücksichtigung ihrer 81 Jahre. Gerade diese Vorbildwirkung für die zahlreichen jungen Frauen und auch Männer brachte ihr Respekt ein und wurde vom DBSV hoch anerkannt, da dem Verband neben der Nachwuchsarbeit auch die Gewinnung von noch mehr Bogensportlern im Seniorenalter besonders am Herzen liegt.
Joachim Krebs ist es mit seinem fünften Platz gelungen, den Landesmeister 2011, Willy Richter, der noch bei den 3D Meisterschaften Sachsen-Anhalts (im April in Teuchern) 61 Punkte vor Joachim Krebs lag, um zwei Punkte auf den sechsten Rang zu verweisen. Erfreulich ist auch sein Ergebnis in der Hunter-Runde (Ein-Pfeil-Runde) am zweiten Tag. Mit den 168 Punkten hat er hier das drittbeste Ergebnis seiner Wertungsklasse erreicht. Allerdings gibt es nur eine Gesamtwertung der zwei Tage und da waren am ersten Tag noch zu viele Fehlschüsse dabei.
Wenn auch noch ohne Medaille, so sind die beiden Grün-Weißen doch mit vielen guten Eindrücken und Erkenntnissen zurückgekehrt. Darunter auch einiges für die künftigen Trainingseinheiten zu Hause.
Auch in der zweiten Mission, Erfahrungen für die mögliche Ausrichtung dieser Meisterschaft 2013 in Hasselfelde zu sammeln, konnte vieles aufgenommen werden. Erneut wurde auch hier bestätigt, dass die Chancen einer Vergabe der Meisterschaften nach Hasselfelde gut sind. Dafür sprechen besonders zwei Punkte: erstens die territoriale Lage. Die DM 2011 in Chemnitz lag territorial im Südosten Deutschlands. Der Ausrichter der Meisterschaft 2012 wurde an Hinzweiler (Rheinland-Pfalz, bei Kaiserlautern) tief im Südwesten Deutschlands vergeben. Da ist 2013 ein Ausrichter in der nördlichen Mitte Deutschlands, was auf Hasselfelde zufritfft, bei vielen Vereinen und dem DBSV willkommen.
Aber auch die erfolgreiche Teilnahme der Bogensportler aus Sachsen-Anhalt könnte ein gewichtiges Argument sein. Die Teilnehmer des BSSA erreichten in den verschiedenen Bogen- und Altersklassen fünf Meistertitel, acht Silbermedaillen und fünf Bronzemedaillen.
Die abschließende Entscheidung für die Vergabe der Meisterschaften des DBSV für 2013 wird schließlich am 8. Oktober auf der Geschäftebereichsitzung des DBSV in Kaufungen (Hessen) getroffen.
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Ich kann mich der Meinung von Herrn Müller nur anschließen. Der Begriff Arena für eine Sporthalle ist doch arg übertrieben. Bode-Sporthalle scheint mir da besser geeignet, denn die Bode gehört zu Oschersleben und ist ja nicht weit weg. Das der Vorschlag der Bewos an erster Stelle landet gibt mir zu denken. Vielleicht ist auch eine Kombination zur BEWOS-Sporthalle überlegenswert.
Der Tunnel kommt doch ....! Die Typen vom BUND (die noch auf Kosten der Steuerzahler agieren) machen die ganze Thematik TUNNEL um das doppelte teurer. Das diese "Fraktion" nicht endlich beiseite geschoben wird, ist mir unverständlich. Was ist das bloß für eine Gesellschaft ?! Zu DDR-Zeiten war dieser tunnel im Gespräch, weil er gebraucht wurde und gebraucht wird. Nur mit dem Unterschied, die DDR hatte kein Geld. Man kann nur hoffen, dass die Verantwortlichen die Sache durchziehen !
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