Magdeburg (hjh) l Die Männer des HSV Magdeburg verloren ihr Heimspiel gegen den HBC Wittenberg 33:35 (14:21). Die Gastgeber wollten mit einem Punktgewinn ihr Punktekonto ausgleichen. Dies gelang nach einer sehr schlechten ersten Halbzeit aber nicht.

Die Gäste erwischten einen sehr guten Start und führten schnell mit 4:1. Zwar konnte Michael Jahns nach acht Minuten auf 5:7 verkürzen, doch die Gäste legten nach und bauten ihren Vorsprung aus.Sie bestraften die Fehler der Magdeburger und führten zur Pause mit 21:14.

Auch in der zweiten Spielhälfte trafen zunächst die Gäste. Nach dem 14:23 sah es nach einem Debakel für die Magdeburger aus. Doch Cristoph Galke leitete die Verfolgungsjagd ein. Sechs Tore in Folge durch Michael Jahns, und der HSV konnte auf 23:26 verkürzen. Jetzt machten auch die Gäste einige Fehler. Torhüter Florian Gleß war in dieser Phase ein guter HSV-Rückhalt. Da auch die Abwehr besser stand, konnte der HSV weiter verkürzen. Andreas Jahns und Mike Brunsendorf trafen nach 52 Minuten zum 30:31. Jetzt wurde es noch einmal hektisch. Nach dem 32:34 der Gäste war die Aufholjagd der Gastgeber beendet, die den verdienten Sieg über die Zeit bringen konnten.

HSV: Wiesner, Gleß - Krug, Keiser, Pigorsch, Kaune 3, Schulz 2, A. Jahns 3, Baethge, Brunsendorf 5, Galke 2, M. Jahns 18/5

(mhn) Die Männer des BSV 93 waren bei der 22:30 (8:12)-Niederlage bei der zweiten Mannschaft von Rot-Weiß Staßfurt völlig von der Rolle.

Als Zweitplatzierter der Sachsen-Anhalt-Liga und somit klarer Favorit in dieser Partie wollten die Landeshauptstädter beide Punkte mit nach Hause nehmen. Doch es kam anders, und so musste die Elbestädter nach glanzlosem Spiel, in dem für den BSV wenig zusammenlief, eine bittere Niederlage in Kauf nehmen. Neben der sportlichen Niederlage schmerzt vor allem die Verletzung von Robert Reiske, der in der Anfangsphase der Begegnung einen Nasenbeinbruch erlitt.

Der BSV konnte bis Mitte der ersten Halbzeit seinen Vorsprung leicht ausbauen. Daraus resultierte die zwischenzeitliche 3-Tore-Führung (4:7). Nach knapp 15 Minuten folgte der erste Schockmoment für den BSV. Nach einem Schlag ins Gesicht musste Robert Reiske mit Verdacht auf Nasenbruch das Spielfeld für die restliche Partie verlassen. Nach dem Ausfall von Reiske nutzten die Staßfurter die Unkonzentriertheiten in der Abwehr der Magdeburger konsequent zu einfachen Gegentoren. Auch in der Offensive zeigte der BSV nicht die gewohnte Durchschlagskraft und ließ sich zusätzlich durch die aggressive Spielweise des Gegners einschüchtern.

BSV 93: Fredow - Prax (4), Nowak (6), Auerbach (2), Kamm, Reiske (2), Grüneberg (3), Thiele (2), Zengerling (2), Ordnung (1)