Während der MSV 90 Preussen bereits heute Abend ab 19 Uhr im Rahmen des 22. Spieltages der Fußball-Verbandsliga beim Schönebecker SC antreten muss, empfängt der 1. FC Magdeburg II am Sonnabend ab 15 Uhr den 1. FC Romonta Amsdorf.

Magdeburg l An die Hinspielbegegnung im Heinrich-Germer-Stadion erinnert sich Preussen-Trainer Alexander Daul sehr ungern. "Das war eine absolut katastrophale Leistung, ohne Selbstvertrauen, nach der wir auch völlig zu Recht mit 0:4 verloren!"

Doch mittlerweile hat sich das Blatt etwas gewendet. Die Preussen strotzen nach vier Siegen, zwei Remis und nur zwei Niederlagen in der Rückrunde vor Selbstvertrauen. Dagegen ist beim Aufsteiger aus Schönebeck etwas der Wurm drin, macht sich Unzufriedenheit und Unruhe bei den Spielern breit, da der Verein nach dem tragischen Ableben seines Hauptsponsors einigen Verpflichtungen nicht nachkam.

"Das wird heute Abend aber keine Rolle spielen. Dafür kennen sich die meisten Spieler zu gut. Ich glaube, dass es ein enges Match wird, in dem die Tagesform den Ausschlag geben wird."

Personell muss Daul auf den verletzten Christopher Birke (Bluterguss) verzichten, dafür steht Tobias Tietz wieder im Kader.

Nach einer zweiwöchigen Pause bestreitet der 1. FC Magdeburg II am Sonnabend wieder ein Heimspiel, empfängt auf Platz 2 an der MDCC-Arena den 1. FC Romonta Amsdorf. "Die Saison ist für beide Mannschaften eigentlich gelaufen, da kann ja nicht mehr viel nach oben oder unten passieren. Wir wollen uns aber mit Anstand aus der Saison verabschieden, wollen das Spiel also auch gewinnen", so Trainer Mario Middendorf.

Bis auf die angeschlagenen Robert Löw und Daniel Sommermeyer haben die Blau-Weißen alles an Deck, so dass Middendorf keine Besetzungsprobleme hat.

Unterdessen wurden die FCM-II-Spieler darüber informiert, dass es in der kommenden Saison zwar eine U23, aber unter anderen Rahmenbedingungen geben wird. Dies bestätigte Nachwuchsleiter Carsten Müller am Volksstimme-Telefon. "Die Spieler können sich in den nächsten Tagen positionieren. Erst danach werden wir bekannt geben, unter welchen Konstellationen dieses Team fungieren wird und für welche Liga wir melden werden", so Müller weiter.

Unabhängig davon, ob sich die Club-Zweite aus der Verbandsliga zurückzieht oder nicht, soll Sachsen-Anhalts höchste Spielklasse im kommenden Spieljahr 2014/15 mit 16 Mannschaften an den Start gehen.

Dies bestätigte Klaus-Peter Fischer, Vorsitzender der Spielkommission des Landesverbandes. Allerdings wollte auch Fischer noch nicht ins Detail gehen. "Wir wissen ja noch nicht, in welcher Stärke und Staffeln die Oberliga spielen wird!" Sollte es bei der aktuellen Konstellation mit je einem Auf- und Absteiger sowie einem Oberliga-Absteiger (Piesteritz) bleiben, würden neben den beiden Landesliga-Staffelsiegern die beiden Zweitplatzierten der Nord- und Südstaffel noch einen dritten Aufsteiger ausspielen.