Dass auch die Handballer des SV Wacker Westeregeln die Bezirksliga nicht im Spaziergehen beherrschen, zeigte die Partie bei der SG Lok Schönebeck II. Zwar gewannen die Gäste mit 36:18 (18:16), doch der Sieg war ein hartes Stück Arbeit.

Schönebeck l Da Jimmy Klockmann und Mike Garbaczok angeschlagen waren, hatte Wacker anfangs in der Defensive Probleme. "Wir sind nicht wie gewollt über die Abwehr ins Spiel gekommen", sagte Rückraum-Akteur Markus Grau. Matthias Zeidler aus dem Trainergespann mit Yves Grafenhorst ergänzte: "Wir mussten uns in veränderter Aufstellung erst einmal auf Schönebeck einstellen. Das hat anfangs nicht gut geklappt."

Lok II nahm Westeregelns Startschwierigkeiten dankend an, setzte sich über die Stationen 5:3 und 9:4 zum 11:7 ab. Wacker reagierte. "Wir haben die Abwehr etwas verschoben", erklärte Zeidler. Das zahlte sich aus, denn in der Folge konnten die Gäste wieder auf die solide Abwehr bauen, die Bälle eroberte und umschaltete.

Damit kamen die Schönebecker nicht mehr zurecht und "es lief so, wie wir uns das vorgestellt hatten", sagte Grau. "Am Ende sind wir davongezogen." Zeidler brachte den Schlüsel zum Erfolg auf den Punkt: "Wir mussten das Tempo hochhalten. Dann macht jeder Gegner Fehler." Vornehmlich per Konter entstand so der Sieben-Tore-Vorsprung. Laut Grau war es ein "Arbeitssieg", gegen eine Mannschaft, die sich im Vergleich zum Hinspiel stark weiterentwickelt hat. Dieses gewann Wacker mit 33:22. "Vielleicht hatten wir Lok II deswegen unterschätzt."

Wacker Westeregeln: Howahl, Pierschalla - Rothe (5), Liebscher (6), Gorges (5), Thamm (3), Laschke (6/5), Garbaczok (6), Klockmann (2), Grau (3), Elsner, Pufahl

Siebenmeter: Lok II 7/6 - Wacker 5/5; Zeitstrafen: Lok II 7 - Wacker 7; Rot: Rothe (3x2 Minuten, 59.) -Wacker-