Staßfurt (chj) l Wenn die Handballer des HV Rot-Weiss Staßfurt heute ab 19 Uhr beim HC Burgenland antreten, wollen sie sich nicht nur für das 32:32-Remis im ersten Heimspiel der Mitteldeutschen Oberliga revanchieren. Sie bekommen auch einen alten Bekannten zu sehen.

Die Burgenländer haben sich kurzfristig mit Stig Top Rasmussen verstärkt. Der 41-Jährige wurde verpflichtet, um die Lücke im Tor zu füllen. Staßfurts Co-Trainer Andreas Stops hütete zu Concordia-Zeiten noch gemeinsam mit Rasmussen den Kasten. "Ich freue mich, Stig wiederzusehen", sagte Stops. "Die Älteren aus der Mannschaft kennen ihn noch." Er stellt aber klar: "Es wird die gegnerische Mannschaft bespielt, nicht nur Stig."

Da Burgenlands Nummer eins, Thomas Drese, wieder in den Kader zurückkehrt, ist ohnehin fraglich, wie viel Spielzeit der Neuzugang erhält. Zumal Rasmussen nach vier Jahren Pause reaktiviert wurde, sich in der Zwischenzeit mit Poker über Wasser hielt und inmitten eines Fitness-Aufbauprogramms steckt.

Die Staßfurter wollen allerdings nicht den Fokus auf Rasmussen richten, sondern auf sich selbst. "Wir haben eine kleine Rechnung aus dem Hinspiel offen", sagte Stops. Um diese zu begleichen, ist vor allem Konzentration gefragt. "Wir dürfen uns so wenig Fehler wie möglich leisten." Selbige bestrafte der HCB nämlich im Hinspiel.

Der Druck liegt indes bei den Gasgebern, die aus den vergangenen drei Partien nur einen Punkt einfuhren. Stops hofft, dass sich das positiv auf die Staßfurter auswirkt. "Es könnte zum Vorteil werden, wenn der Gegner übersteuert."