Der KreisSportBund Harz hat den landesweiten Wettbewerb "Kinder- und Jugendsport 2013" gewonnen. Präsident Henning Rühe nahm die Ehrung auf dem letzten Hauptausschuss des Landessportbundes entgegen.

Wernigerode l Der Landessportbund Sachsen-Anhalt hatte 2013 für alle Kreis- und Stadtsportbünde einen Wettbewerb ausgeschrieben, bei dem die Vielfalt und der Umfang an Maßnahmen für die Gewinnung und Förderung von Kindern und Jugendlichen für eine regelmäßige sportliche Betätigung in einem Sportverein prämiert werden. Hintergrund dieser Aktion ist die Nachwuchsgewinnung, die eine wesentliche Voraussetzung für langfristige Existenz des Vereinssports ist.

Zahlreiche außerunterrichtliche Sportangebote werden in Sachsen-Anhalt in enger Zusammenarbeit mit den Schulen und Sportvereinen durchgeführt. Vor allem für die noch nicht im Vereinssport organisierten Heranwachsenden werden so interessante Anreize für eine sportliche Betätigung geschaffen. Zugleich sollen sie damit an das lebenslange Sporttreiben im Sportverein herangeführt werden.

Ausschlaggebend für die Wertung waren folgende Kriterien: Die Zahl der außerunterrichtlichen Schulsportprojekte, die Lizenzausbildung zum Übungsleiter C im Nachwuchsbreitensport sowie die Anzahl der Teilnehmer an der JULEICA-Ausbildung und der kreisoffenen Veranstaltungen im Kinder- und Jugendsport.

Der KreisSportBUnd (KSB) Harz erreichte in Sachsen-Anhalt die höchste Punktzahl in den Bewertungskriterien und erhielt als Landessieger eine Prämie in Höhe von 3000 Euro. Henning Rühe, Präsident des KSB Harz, konnte diese Ehrung auf dem Hauptausschuss des Landessportbundes aus den Händen des Präsidenten, Andreas Silbersack, Gustav Adolf "Täve" Schur (Ehrenpräsident des LSB) und Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, entgegen nehmen. "Das Geld wird wieder für die Weiterentwicklung des Kinder- und Jugendsports eingesetzt", sieht Henning Rühe die Finanzspritze im KSB Harz gut angelegt.