Magdeburg l Folgt am Freitag der dritte Streich? Zuletzt hatte Fußball-Regionalligist 1. FC Magdeburg zweimal gegen so- genannte Angstgegner gewonnen (2:1 in Meuselwitz, 4:1 über Hertha BSC II). Nun steht das Duell bei Drittliga-Absteiger SV Babelsberg an (19 Uhr, Karl-Liebknecht-Stadion). Auch die 03er gehören nicht gerade zu den Lieblingskontrahenten der Elbestädter, liegt der letzte Pflichtspielerfolg immerhin schon mehr als 14 Jahre zurück (3:2 am 29. August 1999 in Babelsberg).

Doch nach elf Punkten aus den vergangenen fünf Spielen fahren die Club-Kicker selbstbewusster denn je in die Filmstadt. Und Trainer Andreas Petersen, der nach seiner Sperre durch den NOFV letztmalig auf der Tribüne Platz nehmen muss und von Assistent Danny König vertreten wird, glaubt, die Strategie zu kennen: "Wir müssen uns am Freitag auf eine heiße Atmosphäre einstellen und deswegen die richtige Mischung finden aus schmutzigem Fußball und spielerischer Qualität."

Immer dann, wenn der FCM auflief, ging es mächtig zur Sache, kauften die Platzherren ihrem Gast häufig den Schneid ab. Doch nach dem bitteren Abstieg hat Babelsberg mächtig Federn lassen müssen und im laufenden Spieljahr bereits viermal in Folge im Karl-Liebknecht-Stadion verloren. Heimstärke sieht anders aus ...

Nach dem jüngsten 3:1 bei Viktoria Berlin sitzt aber Cheftrainer Cem Efe wieder fester im Sattel und würde seine Position mit einem weiteren Heimsieg gegen den FCM natürlich weiter stärken.