Magdeburg (dpa) | Lange Fußball gucken und am nächsten Tag später zur Schule: Das können sich Sachsen-Anhalts Schüler abschminken. Sie müssen die WM mit den üblichen Unterrichtszeiten überstehen. Es sei nicht daran gedacht, den Unterricht später beginnen zu lassen, sagte ein Sprecher des Kultusministeriums in Magdeburg am Montag.

Schließlich hängen an den Anfangszeiten unter anderem der Schultransport, personalrechtliche Fragen und Nachmittagsangebote. Außerdem sei nicht jeder Fußballfan und wolle auf Hobbys oder nachmittägliche AGs verzichten.

Im Nachbarland Niedersachsen hingegen können die Schüler darauf hoffen, während der Weltmeisterschaft in Brasilien später zur Schule gehen zu dürfen. Dort können Schulen den Unterrichtsbeginn selbstbestimmt verlagern - das ist allerdings ein hoher organisatorischer Aufwand. Viele Spiele werden erst gegen 22 Uhr deutscher Zeit angepfiffen.