Magdeburg l Die von massiven wirtschaftlichen Problemen betroffenen Ottos Baskets Magdeburg wollen in Kürze ihre Verbindlichkeiten regeln. Der 2013/14 per Wildcard in der 2. Bundesliga Pro A spielende Verein hat neben dem sportlichen Abstieg nach Volksstimme-Informationen in der vergangenen Saison auch rund 400.000 Euro mehr ausgegeben als eingenommen. Gläubiger gehen inzwischen gerichtlich gegen den Verein vor, um ihre Ansprüche durchzusetzen.

"Der Verein wird in den nächsten Tagen die offenen Verbindlichkeiten mit den Partnern besprechen und abschließende Lösungen finden, um die anstehende Pro-B-Saison ohne Belastungen aus der Vorsaison angehen zu können", hieß es in einer am Dienstag auf der Homepage des BBC Magdeburg verbreiteten Erklärung. Weiter heißt es dort: "Insbesondere die Entwicklung professioneller Strukturen steht in den kommenden Monaten im Fokus der Vereinsarbeit, um eine nachhaltige Vereinsarbeit zu ermöglichen."

Ungeachtet der wirtschaftlichen Sorgen und der Auflagen durch den Verband "Die Junge Liga", der die Otto Baskets in einer "Sanierungsphase" sieht, werden die Planungen für die 3. Liga (offiziell 2. Bundesliga Pro B) vorangetrieben. "Der Verein ist bemüht, einige Spieler des Pro-A-Kaders der abgelaufenen Saison auch für die kommende Saison zu verpflichten. Abschließende Ergebnisse sind hierbei aktuell jedoch noch nicht zu verzeichnen", heißt es. Angesichts des eingeschränkten Handlungsspielraums überrascht dies nicht.