Z: Wernigerode ZS: WR PZ: Wernigerode PZS: WR Prio: höchste Priorität IssueDate: 09.02.2010 23:00:00
Bereits den dritten Vergleich in dieser Saison - beide Mannschaften begegneten sich bereits zweimal in der Bezirksklasse-Meisterschaft – gab es im Rahmen des Harz-Börde-Pokals zwischen dem HV Wernigerode III und der SG Stahl Blankenburg. Am Ende siegte der HVW III mit 30:19. Von Florian Bortfeldt Wernigerode/Blankenburg. So war schließlich alles wie gehabt, denn bereits beide Meisterschaftsspiele der laufenden Spielserie gingen an die Wernigeröder. Nach zuletzt starken Leistungen im Pokal hat es somit nun auch die Stahl-Handballer erwischt. Die Reserve vom HVW war einfach eine Nummer zu groß. Dabei hatten sich die Blütenstädter für diese Partie viel vorgenommen. Nach den Niederlagen in der Bezirksklasse wollten es die Blankenburger besser machen. Den besseren Start erwischten die Hausherren. Eine 2:1-Führung bauten sie bis zur 12. Minute auf 8:4 aus. Bereits in dieser Phase zeigte sich das absolute Manko der Blankenburger. Stand die Abwehr noch ordentlich, wurden im Angriff reihenweise Bälle weggeworfen oder nur halbherzig abgeschlossen. Da auch die Hausherren einige gute Chancen ausließen, dominierten in der Stadtfeldhalle eindeutig die Abwehrreihen. Der 12:7-Halbzeitstand spricht dafür eine eindeutige Sprache. Im zweiten Spielabschnitt spielten die Wernigeröder deutlich besser. Angetrieben von Matthias Nerlich bauten sie den Vorsprung Tor um Tor aus. Die Gästeabwehr stand jetzt nicht mehr so sicher, die Probleme im Angriff blieben bestehen. Bezeichnend für das Blankenburger Spiel waren 20 technische Fehler in der zweiten Halbzeit und zwei verworfene Siebenmeter. Die Hausherren brauchten nur auf die Fehler der Gäste zu warten und zogen so ihr gefährliches Konterspiel auf. Zum Abpfiff stand nach einer dennoch abwechslungsreichen Partie der dritte Erfolg in diesem Duell für den Gastgeber fest, auch wenn dieser mit 30:19 etwas zu hoch ausfiel. Nicht ihren besten Tag erwischten die Unparteiischen aus Bernburg. Einige umstrittene Entscheidungen sorgten auf beiden Seiten für Verwunderung. HV Wernigerode III: Scharun, Konstabel, Hoffmann (5), Weber (4), Draffehn (3), M. Grünig (8), H. Grünig, Elpel, Lindner (3), Nerlich (7); SG Stahl Blankenburg: Malter, Fickenwirth (1), Pökel (7), Gassmann, Tung (1), Mittelstedt (2), Brandt (3), Dietrich, Schlemminger, Storch, Gebauer, St. Schulze (5); Zeitstrafen: HVW III 1, Stahl 2; Siebenmeter: HVW III 3/2, Stahl 4/1.