Magdeburg - Der Paritätische Wohlfahrtsverband will an diesem Montagabend über den Ausschluss der umstrittenen Gesellschaft für Lebensorientierung (Leo e.V) beraten. Der Vorstand werde auf Grundlage der bislang öffentlich verfügbaren Informationen beraten, sagte Landesgeschäftsführerin Gabriele Girke am Montag der Nachrichtenagentur dpa. Vor einem Ausschluss werde dem Verein aber auch noch eine Gelegenheit zur Stellungnahme eingeräumt.

Der Verein hatte Medienberichten zufolge Homosexualität in Seminaren als Krankheit eingestuft. Der Landtag hatte sich bereits am vergangenen Freitag von der Gesellschaft distanziert, CDU-Fraktionschef André Schröder hatte eine zunächst zugesagte Mitarbeit im Kuratorium zurückgezogen.