Spergau - Die Volleyballer des CV Mitteldeutschland sind in der Bundesliga haarscharf an einer Überraschung vorbei geschrammt. Der Vorletzte der Bundesliga unterlag am Mittwoch nach 113 packenden Minuten dem VfB Friedrichshafen in fünf Sätzen mit 2:3 (16:25, 25:18, 20:25, 25:23, 9:15), trotzten dem Spitzenreiter aber einen Punkt ab. In der bisherigen Saison hat Friedrichshafen nur gegen die Spitzenteams Berlin Recycling Volleys, Generali Haching und TV Ingersoll Bühl Zähler eingebüßt.

"Die Mannschaft hat sich glänzend aus der Affäre gezogen. Das war ein Unterschied wie Tag und Nacht zwischen der Niederlage in Coburg und unserem heutigen Auftritt gegen Friedrichshafen. Im Tie Break haben uns dann drei fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen aus dem Rhythmus gebracht", erklärte CVM-Manager Rick Wiedersberg.

Im entscheidenden fünften Satz hielten die Gastgeber bis zum 4:5 mit, lagen dann mit 6:10 hinten und konnten diesen Rückstand nicht mehr aufholen. Aus der geschlossenen CVM-Mannschaft ragte Zuspieler Filip Palgut noch heraus.