Berlin - Wenig angesehen war die DDR-Mark. Die leichten Münzen wurden als Alu-Chips verspottet. Trotzdem war im "Arbeiter- und Bauernstaat" auch gefälschtes Geld im Umlauf. Das weitgehend unbekannte Kapitel wird in dem Buch "Falschgeld in der DDR" erörtert. Laut Eulenspiegel-Verlagsgruppe ist der Band ab Montag im Buchhandel. Der ostdeutsche Historiker Peter Leisering berichtet von nachweisbar 12 320 falschen Banknoten sowie 366 unechten Münzen im Gesamtwert von lediglich 252 500 Mark. Bei den Fälschern habe auch die "Lust am Experimentieren und Verbotenen" eine Rolle gespielt. Einigen sei nicht bewusst gewesen, wie hart der Staat gegen Geldfälscher vorging.