Wiesbaden - Gegen den bundesweiten Trend ist die Zahl der Abiturienten in Sachsen-Anhalt im vergangenen Jahr gesunken. 2013 erwarben rund 4200 Schüler die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife. Das sind 4,4 Prozent weniger als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. In der Gruppe der Länder ohne doppelten Abiturjahrgang verliert Sachsen-Anhalt damit am meisten Abiturienten. Den größten Zuwachs gab es 2013 dagegen im benachbarten Sachsen mit einem Plus von 5,5 Prozent. Deutschlandweit verzeichneten die Statistiker einen erneuten Anstieg der Abiturienten-Zahlen um 3,8 Prozent.