Weißenfels - Die Basketballer des Mitteldeutschen BC haben ihren fünften Bundesliga-Sieg in Serie verpasst. Die Weißenfelser mussten sich am Samstag trotz Heimvorteils medi Bayreuth mit 66:90 (34:44) geschlagen geben. Während die Oberfranken einen wichtigen Erfolg im Kampf um den Ligaverbleib feierten, verpassten die Wölfe durch ihre 14. Niederlage Punkte im Kampf um Tabellenplatz acht. Der sichert den Einzug in die Playoffs. Beste MBC-Korbwerfer vor 2450 Zuschauern waren Michael Cuffee (15), Adonte Parker (15) und Marcus Hatten (12).

Der MBC konnte nicht ein Viertel für sich entscheiden. Mit ausschlaggebend für die Pleite war die schlechte Dreier-Trefferquote von nur 27 Prozent. Lediglich acht der 30 Distanzwürfe fanden ihr Ziel. Von der Freiwurflinie traf der auch bei den Rebounds zu schwache MBC zudem nur 50 Prozent (8/16). "Wir spielen eine herausragende Saison, haben unser Ziel Klassenverbleib schon längst erreicht. Niederlagen gehören dazu und machen uns noch stärker", sagte MBC-Geschäftsführer Jörg Hexel im MDR-Fernsehen.

Zu dem Heimspiel hatten die Clubverantwortlichen den früheren Kapitän Stephen Arigbabu, Peter Fehse und die medizinische Abteilung eingeladen. Sie waren vor zehn Jahren beim Gewinn des FIBA Europe Cups dabei. Das ist der bisher größte Erfolg der Vereinsgeschichte. Doch das brachte kein Glück. Durch die schwache Trefferquote musste der MBC den Kontrahenten kontinuierlich ziehen lassen.