Magdeburg - Junge Maschinenbauer können ihre Geschäftsideen künftig in einer Minifabrik der Universität Magdeburg ausprobieren. Der Staatssekretär im Wissenschaftsministerium, Marco Tullner (CDU), eröffnete am Montag das "FabLab" genannte Labor, wie das Ressort am Montag mitteilte. Gründungswillige können jetzt auch an der Fakultät für Maschinenbau Prototypen und Modelle von Erfindungen herstellen. An der Universität Magdeburg gibt es bereits vier vergleichbare Labore für andere Fachgebiete.

Der Aufbau der nunmehr elf Labore in Sachsen-Anhalt wurde vom Land aus dem Programm "ego.-Inkubator" mit insgesamt vier Millionen Euro gefördert. Die Werkstätten sollen Studenten, wissenschaftlichen Mitarbeitern und Absolventen der jeweiligen Hochschulen die Möglichkeit geben, ohne eigene Kosten neue Produkt- und Geschäftsideen auszuprobieren und bis zum Markteintritt vorzubereiten. Ziel ist es, Gründungen aus den Hochschulen zu fördern.