Drübeck - Aus Sicht der evangelischen Landesbischöfin Ilse Junkermann muss alles getan werden, um den Frieden in der Ukraine zu bewahren. Das sagte sie am Donnerstag laut Mitteilung bei ihrem Bericht zum Auftakt des Frühjahrstreffens des Parlaments der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) im Kloster Drübeck im Harz. Sie nehme mit Schrecken wahr, wie schnell fest geglaubte freundliche Bindungen gekappt werden könnten oder reißen. Gerade jetzt sei es wichtig, die Kontakte mit der Orthodoxie zu halten und zu pflegen. Bei dem dreitägigen Treffen wollen die Kirchenvertreter unter anderem über die weltweite Ökumene diskutieren.

Junkermann wies auf die Fortschritte hin, die die ökumenische Bewegung gemacht habe. Die EKM sei mit ihren Partnerkirchen verknüpft im Geist durch das Band des Friedens, hieß es in der Mitteilung. Die EKM hat 16 Partnerschaften, etwa nach Tansania, in die Slowakei und die USA, nach Polen, Weißrussland, Schweden und England.

Ein weiteres Thema der Frühjahrstagung der EKM-Synode soll die religionspädagogische Qualifizierung von Erzieherinnen sein. Die Landessynode hat 82 Mitglieder. Sie sind unter anderem für die Kirchengesetzgebung zuständig und beschließen den Haushaltsplan.