Magdeburg - Mehr als 5400 Gräber von Opfern des Ersten Weltkriegs gibt es in Sachsen-Anhalt - eine neue Publikation dokumentiert jetzt die 90 Grabanlagen und liefert Informationen über die dort bestatteten Menschen. Auch 100 Jahre nach Beginn des Krieges offenbarten die Kriegsgräber eindrucksvoll, "wofür ein Krieg steht: Zerstörung, Tod und Gewalt", sagte Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) am Mittwoch in Magdeburg. Der Landesvorsitzende des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Dieter Steinecke, sagte, Sachsen-Anhalt sei das erste Bundesland, dass eine solch umfängliche Dokumentation erstellt habe.