Magdeburg - Ehemaligen DDR-Heimkindern in Sachsen-Anhalt sind bislang Hilfen in Höhe von gut fünf Millionen Euro zugesagt worden. Bis Ende Juli seien bei der Heimkinderfonds-Beratungsstelle in Magdeburg rund 2600 Anfragen nach Hilfen gestellt worden, teilte das Sozialministerium am Dienstag mit. Rund 800 Verfahren seien abgeschlossen oder würden derzeit bearbeitet. Ehemalige DDR-Heimkinder können bis zum 30. September Hilfen beantragen.

Die entsprechende Beratungsstelle in Magdeburg zieht zum 11. August aus ihrem bisherigen Quartier in das Sozialministerium um, wie es weiter hieß. Durch erweiterte Kapazitäten solle gewährleistet werden, dass Anträge reibungslos und zügig bearbeitet werden können. Das Beraterteam werde aufgestockt.

Der Heimkinderfonds war im Sommer 2012 eingerichtet worden und ist derzeit mit 65 Millionen Euro ausgestattet. Betroffene mit körperlichen oder psychischen Schäden haben Anspruch auf Unterstützung. Unter anderem können sie Rentenersatz erhalten.