Halle/Leipzig - Der meteorologische Sommer im Juni, Juli und August ist in Sachsen-Anhalt deutlich zu nass ausgefallen. "Insgesamt fielen über 251 Liter Regen auf den Quadratmeter, die Norm liegt bei 188,5 Litern", sagte Meteorologe Florian Engelmann vom Deutschen Wetterdienst in Leipzig am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa. "Gleichzeitig war es einen Hauch zu warm, konkret 0,8 Grad." Mit 647,5 Sonnenstunden liege der diesjährige Sommer über der Norm von 593,1 Stunden.

Während Juni und Juli zu warm ausfielen, war der August zu kalt und zu feucht. "Allerdings lagen die Werte in der Bandbreite eines durchschnittlichen Sommers", sagte Engelmann. Mittlerweile habe sich die Großwetterlage auf Herbst umgestellt.

"Dennoch kann es auch nach dem meteorologischen Herbstbeginn am 1. September noch zu sommerlich warmen Temperaturen um die 25 Grad kommen", sagte Engelmann. Mit großer Hitze um die 30 Grad sei eher nicht zu rechnen. "Das hat aber den Vorteil, dass sich auch keine schweren Gewitter entwickeln können", sagte der Meteorologe. Mit örtlichen Schauern müsse aber immer wieder gerechnet werden.