Halle - Dank neuer Märkte im Ausland hat die Halloren Schokoladenfabrik in Halle im ersten Halbjahr beim Umsatz weiter zugelegt, gleichzeitig aber auch wieder Verluste verbucht. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 22 Prozent auf 46 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Unterm Strich stand bei Deutschlands ältester Schokoladenfabrik ein Minus von 3,35 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum waren es 1,74 Millionen Euro. "Der stärkste Absatz von Schokolade ist aber traditionell im zweiten Halbjahr, besonders in der Vorweihnachtszeit", sagte Vorstandschef Klaus Lellé. Er rechne für 2014 insgesamt mit einer Umsatzsteigerung um sechs Prozent auf 125 Millionen Euro und einem Ergebnis von 2,2 Millionen Euro.