Dresden - Die Stimmung in der ostdeutschen Wirtschaft hat sich im August insgesamt eingetrübt. Das zeigt der am Donnerstag veröffentlichte Geschäftsklimaindex des Dresdner Ifo-Instituts. Allerdings wird die Lage in den einzelnen Bereichen unterschiedlich beurteilt. Das Verarbeitende Gewerbe schätzt seine Lage besser ein als vor einem Monat und ist auch mit Blick auf die Geschäfte in den kommenden sechs Monaten optimistischer. Der Großhandel äußerte sich zu beiden Punkten pessimistischer, der Einzelhandel sogar merklich. Auch das Bauhauptgewerke berichtet von weniger guten Geschäften, ist aber zumindest für die Zukunft hoffnungsvoll.

Das Ifo-Geschäftsklima für Ostdeutschland basiert auf etwa 1200 Meldungen von Unternehmen. Sie werden regelmäßig gebeten, ihre gegenwärtige Geschäftslage zu beurteilen und ihre Erwartungen für das nächste halbe Jahr mitzuteilen. Dabei können sie ihre Lage mit "gut", "befriedigend" oder "schlecht" bewerten und Erwartungen mit "günstiger", "gleichbleibend" oder "ungünstiger" kennzeichnen.