Hannover - Der Fußball-Weltverband FIFA hat klargestellt, dass für WM-Schiedsrichter Felix Brych kein Redeverbot in der Bundesliga besteht.

"Es gibt keinen Maulkorb und diesbezüglich keine Vorgabe der FIFA. Er darf sich nach Spielen in der Bundesliga selbstverständlich äußern", sagte ein FIFA-Sprecher und betonte: "Wir bitten die Schiedsrichter nur, Kommentare oder Anfragen, die die WM betreffen, mit uns abzusprechen." Zudem sollten die für die WM in Brasilien nominierten Unparteiischen keine Freundschaftsspiele von WM-Teilnehmern pfeifen.

Der Schiedsrichterabteilungsleiter des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Lutz Michael Fröhlich, hatte am Vortag in Hannover gesagt: "Sie müssen damit rechnen, dass sich Brych nach den Bundesliga-Spielen nicht mehr äußert. Das ist eine Vorgabe der FIFA." Der 38-jährige Brych ist einer von 25 Schiedsrichtern bei der WM.