Hamburg - Dietmar Beiersdorfer, designierter Chef des umstrukturierten Hamburger SV, hat mit dem künftigen Investor Klaus-Michael Kühne die finanzielle Lage des Vereins erörtert.

Wie Hamburger Zeitungen berichteten, soll Beiersdorfer bereits mit Kühne in dessen Finca auf Mallorca zusammengetroffen sein. Milliardär Kühne hatte vor der Ausgliederung der Fußball-Profis aus dem Gesamtverein HSV angekündigt, rund 20 bis 25 Millionen Euro investieren zu wollen.

Beiersdorfer will beim HSV einen Dreijahresvertrag unterschreiben, hat bisher aber noch keine Freigabe von seinem jetzigen Verein Zenit St. Petersburg. Dort ist er noch bis 2015 als Sportchef gebunden. Das Problem soll in den nächsten Tagen gelöst werden.

Unklar ist, ob Beiersdorfer als künftiger Vorstandsvorsitzender an Sportchef Oliver Kreuzer festhält. Zuletzt hatte der neue Aufsichtsratsvorsitzende Karl Gernandt die Verpflichtung von Mittelfeldspieler Zoltan Stieber (Greuther Fürth) kritisiert. Diese hatte Kreuzer gemeinsam mit dem noch amtierenden alten Aufsichtsrat vorgenommen. Gernandt meinte, dass der Transfer "von unserer Seite aus so nicht eingefädelt worden wäre". Daraufhin soll Kreuzer ein Transferverbot erhalten haben.