Stuttgart - Mit Fanartikeln in schwarz-rot-gold unterstützen viele Fußballfans die Nationalelf bei der WM. Nachdem in Fanschminke Schadstoffe gefunden worden sind, kamen nun auch andere WM-Artikel ins Labor. Fans können aufatmen, sie sind überwiegend unauffällig.

Nach dem Fund bedenklicher Stoffe in WM-Fanschminke hat das Verbraucherschutzministerium in Baden-Württemberg noch andere Fan-Artikel untersucht. Blumenketten, Tröten und künstliche Wimpern in schwarz-rot-gold seien überwiegend unauffällig geblieben - nur eine Kunststoffbrille fiel durch einen erhöhten Bleigehalt auf. Das sagte das Ministerium am Freitag (4. Juli) in Stuttgart. Vergangene Woche waren in 14 Proben von Fan-Schminke verbotene Farbstoffe und Pigmente entdeckt worden.

Experten untersuchten nun weitere 39 in Baden-Württemberg angebotene Waren insbesondere auf Stoffe wie Schwermetalle und Weichmacher. "Auch WM-Aktionsartikel im Niedrigpreissegment müssen einwandfrei sein. Unsere aktuellen Untersuchungen zeigen, dass das erfreulicherweise fast immer der Fall ist. Fußballfans haben damit gute Alternativen zur Fan-Schminke, um mit unserer Mannschaft mitzufiebern", sagte Verbraucherminister Alexander Bonde (Grüne).

Die Untersuchung von Fan-Schminke war nach ersten bedenklichen Funden ausgeweitet worden. Fachleute wollten 30 weitere Proben auf gesundheitsgefährdende Inhaltsstoffe überprüfen. Erste Ergebnisse seien für Montag zu erwarten.