Berlin - Anleger, die nur auf wenige Aktien setzen, haben oft das Nachsehen. Eine durchschnittlich höhere Rendite ist bei einer breiten Streuung zu erwarten, so das Ergebnis einer Studie.

Mangelnde Streuung bei der Geldanlage geht zulasten der Rendite. Darauf weist die Stiftung Warentest unter Berufung auf eine Untersuchung der Goethe-Universität Frankfurt am Main hin. Demzufolge verzichten Anleger, die ihr Depot nicht breit genug aufstellen, im Schnitt auf 4 Prozent Rendite. Denn wer einzelne Aktien kauft, geht damit teils riskante Wetten ein. Untersucht wurden 3000 Depots privater Anleger.

Anleger, die in einen breit streuenden Fonds investierten, fuhren mit dieser Strategie besser: Anleger, deren Depot ähnlich stark schwankte wie der Weltaktienindex MSCI World, erzielten in den untersuchten zehn Jahren eine Rendite von knapp über fünf Prozent im Jahr. Im Idealfall kaufen Anleger als Grundlage für ihr Depot börsengehandelte Indexfonds, die einen Index nachbilden, der eine Vielzahl von Aktien enthält.