Berlin - Drei Jahre nach dem Tod der Schriftstellerin Christa Wolf (1929-2011) hat sich eine Gesellschaft zur weiteren Erforschung ihres Werks gegründet.

Die Wissenschaftler und Wegbegleiter wollen sich am 25. April in Berlin mit einem internationalen Kolloquium in der Humboldt-Universität vorstellen. Unter dem Titel "Neue Perspektiven auf das Lebenswerk von Christa Wolf" sollen Aktualität und Bandbreite ihres Schaffens gewürdigt werden.

Vorsitzende des Gründungsvorstands der Christa Wolf Gesellschaft ist die Literaturwissenschaftlerin Therese Hörnigk, Vizechef wurde Christa Wolfs Mann Gerhard. Auch Autoren wie Günter Grass, Daniela Dahn und Volker Braun gehören dem Vorstand an.

Christa Wolf war eine der wichtigsten Schriftstellerinnen der DDR. Bedeutende Werke waren etwa "Der geteilte Himmel", "Nachdenken über Christa T." und "Kassandra".