Los Angeles (dpa). Die Golden Globes werden von der Hollywood Foreign Press Association, dem Verband der Auslandspresse, traditionell auch für Fernseh-Produktionen vergeben. Zu den großen Gewinnern gehörte in diesem Bereich die Serie "Breaking Bad". Nachdem ihre allerletzte Folge bei der Ausstrahlung im Herbst in den USA einen Zuschauerrekord aufgestellt hatte, gab es nun noch zwei Golden Globes: den für die beste Drama-Serie und für Hauptdarsteller Bryan Cranston als bester Schauspieler. Cranston (57) spielt in der Serie den Chemielehrer Walter White, der sich nach einer Krebsdiagnose entscheidet, synthetische Drogen herzustellen. Er will so seine Familie finanziell absichern, gerät dabei aber immer mehr in den Strudel der Kriminalität.

Auch für das Drama "Behind the Candelabra" gab es doppelte Ehre: Das Werk von Regisseur Steven Soderbergh, das in Deutschland 2013 mit dem Titel "Liberace - Zuviel des Guten ist wundervoll" im Kino zu sehen war, bekam den Golden Globe als bester TV-Film. Hauptdarsteller Michael Douglas wurde für seine Darstellung des homosexuellen Entertainers Liberace ausgezeichnet.

Den Preis für die beste Schauspielerin in einer Drama-Fernsehserie nahm Robin Wright entgegen. Sie verkörpert in "House of Cards" die Ehefrau eines skrupellosen Politikers.