Leipzig (dpa). Fast parallel geben im Herbst drei Ausstellungen in Frankfurt/Main, Leipzig und Basel Einblicke in das umfangreiche Werk des Malers Max Beckmann. Das Museum der bildenden Künste Leipzig zeigt Porträts, das Frankfurter Städel Werke aus den letzten Schaffensjahren des Künstlers in New York, und das Kunstmuseum Basel trägt Landschaftsbilder zusammen. Beckmann wurde 1884 in Leipzig geboren und starb 1950 in New York.

"Die letzte Ausstellung mit Beckmann-Porträts gab es 1963, es wird also allerhöchste Zeit, dass wir uns diesem Thema endlich wieder widmen", sagte die Kuratorin der Leipziger Schau, Susanne Petri. In der Geburtsstadt des Künstlers sind unter dem Titel "Von Angesicht zu Angesicht" (17.9.-22.1.) 50 Gemälde und 100 Arbeiten auf Papier zu sehen, die ein "Who is who" aus Beckmanns Leben bieten: Porträtiert hat er seine Familie, seine Frauen und seinen Freundes-und Bekanntenkreis.

"Beckmann und Amerika" (7.10.-8.1.) ist die erste Ausstellung zur Wiedereröffnung des Frankfurter Städels nach Umbau und Renovierung. Sie widmet sich den bedeutenden letzten Schaffensjahren des Künstlers und seiner "Idee von Amerika".