Wenn von Magdeburg-West gesprochen wird, denkt der Magdeburger vor allem an Stadtfeld, das in einen Ostteil und einen Westteil gegliedert ist. Eine beliebte Wohngegend. Das Fehlen von störendem Gewerbe, viele Grünflächen und die Nähe zur Innenstadt machen das Wohnen dort angenehm.

Unter vielen guten Wohnadressen ragen einige besonders heraus, etwa die schmucken Einfamilienhäuser an und hinter der Harsdorfer Straße, die Beims-Siedlung oder die Goethestraße. Die Beimssiedlung entstand in den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts, als Magdeburg in Deutschland als Stadt des

Neuen Bauens gerühmt wurde. Die Siedlung gilt als beispielgebend für den Wohnungsbau der damaligen Zeit. Die Goethestraßewird von einer Parkan- eburg lage beiderseits Magd We st des Flüsschens Schrote durchzogen. Die angrenzenden Mehrfamilienhäuser sind auf den baumbewachsenen Park ausgerichtet. Die Straße mündet einerseits in die verkehrsreiche Olvenstedter Straße und läuft am anderen Ende auf die Pauluskirche zu. In dieser 1896 geweihten neogotischen Kirche finden nicht nur Gottesdienste statt. Die rührige Kirchengemeinde lädt regelmäßig Künstler zu Konzerten ein, die großen Zuspruch finden. Ein anderes Gotteshaus im Magdeburger Westen beeindruckt durch eine ungewöhnliche Architektur. Das St .-Matthäus-Gemeindehaus an der Freiherr-vom-Stein-Straße wurde 1934 bis 1935 im Stil des Neuen Bauens errichtet. Heute beherbergt das rote Backsteingebäude auch das Archiv der Kirchenprovinz Sachsen. ( rpr )