Burg l „Cześć! Mam na imię Joana“, sagt Joanna Sulikowska-Fajfer zu Sechst- und Siebtklässlern des Roland-Gymnasiums. Dank Mimik und Gestik ist den Schülern, die der polnischen Sprache nicht mächtig sind, schnell klar: hier begrüßt Joanna vom „Polenmobil“-Team die Runde. So geht es dann Reihe rum und jeder Roland-Gymnasiast stellt sich auf polnisch vor.

Interesse wecken

„Wir wollen vor allem Interesse für das Land wecken. Dazu präsentieren wir landeskundliche, kulturelle und politische Inhalte zu Polen, die später auch im Unterricht aufgegriffen werden können. Wissen ist eine gute Voraussetzung für eine gute Nachbarschaft“, sagt Susanne Albani, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Projektkoordinatorin des „Polenmobils“. Selbiges legt gestern zum ersten Mal einen Zwischenstopp in Sachsen-Anhalt ein. „Wir waren schon fast überall in Deutschland. Doch in Sachsen-Anhalt noch nie zuvor“, schließt Susanne Albani an und freut sich, dass in Burg der Auftakt dazu stattfindet. „Wir kommen auch gern wieder“, sagt sie weiter.

Gleichzeitig soll der Besuch des „Polenmobils“ in Burg auch gut auf den anstehenden Schüleraustausch mit polnischen Mädchen und Jungen aus Stettin vorbereiten. Im Mai werden die Jugendlichen aus der polnischen Partnerschule in der Ihlestadt erwartet. Dann erfolgt ein Gegenbesuch.

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Schüleraustausch steht an

Darauf freut sich auch Gymnasiastin Yara Barkou. Die 13-Jährige steht schon in engem Kontakt mit ihrer zukünftigen Stettiner Gastschwester. „Wir verstehen uns gut, schreiben regelmäßig über Whats App und ich kann es kaum noch erwarten, bis sie endlich nach Burg kommt“, sagt Yara voller Vorfreude. Bis dahin wollen Yara und ihre Mitschüler aber noch einiges über das Nachbarland erfahren. Immerhin führte Yara eine Urlaubsreise bereits nach Polen. „Ich war schonmal an der polnischen Ostsee. Das war echt schön“, erzählt sie. Auch andere Schüler bereisten Polen bereits und berichten Susanne Albani und Joanna Sulikowska-Fajfer davon. Gemeinsam mit den Schülern ordnen die beiden Projektkoordinatorinnen die bereits bereisten Orte auf einer überdimensional großen Karten ein, um auch ein besseres geografisches Bild von Polen zu bekommen.

Weitere Informationen zum „Polenmobil“ gibt es hier.