Arendsee l Das Flaggschiff der Luftkurort Arendsee GmbH, das Mississippi-Shuffle-Boat Queen Arendsee, liegt immer noch fahruntüchtig an Land. Die Ersatzteile für das defekte und inzwischen ausgebaute Bugstrahlruder sind noch nicht in der Tangermünder Schiffswerft eingetroffen.

Ersatz für verrostete Bodenplatte

Von dort waren aber gestern früh um 8 Uhr zwei Monteure angereist. Frank Fatteroth und sein Kollege Steven Dalchow brachten eine passgenau zugeschnittene 8 Millimeter starke und eineinhalb Meter lange Stahlplatte mit. Die bauten sie unter dem Bug ein und schweißten sie an. „Sie ersetzt die fast völlig verrostete Bodenplatte“, erklärte Fatteroth.

Kapitän Ralf Porath fasste mit zu bei den Arbeiten. Er steht in den Startlöchern, um die „Queen“ endlich ins Wasser zu lassen. „Ohne Bugstrahlruder unmöglich“, sagte er. Wann das reparierte Teil eingebaut werden könne, sei ungewiss.

Tägliche Anfragen in der Tourist-Info

„Wir haben das auch den Reisegruppen mitgeteilt, die auf ihre angemeldeten Rundfahrten warten“, machte Vize-Geschäftsführerin Sonja Nowak die Lage deutlich. Täglich gingen Anfragen dazu in der Tourist-Information ein.

Im Strandbad ist indessen schon die erste Pumpe für die Riesenrutsche unter dem Steg der Seetribüne eingebaut. Das musste so früh sein, weil nächste Woche die Rutschentechniker zur Reparatur anrücken. „Die anderen Pumpen folgen Anfang Mai, wenn es wärmer wird“, so Schwimmmeister Dan-Peter Weber. Am 14. Mai ist Saisoneröffnung im Strandbad.