Magdeburg l Lars Fuchs vom Fußball-Regionalligisten 1. FC Magdeburg hat gleich zu Beginn der Winterpause die spielfreie Zeit genutzt, sich in Berlin am linken Sprunggelenk operieren zu lassen. "Die OP ist sehr gut verlaufen. Man muss aber auch sagen, dass es ein Routineeingriff war", so der 32-Jährige.

Schon seit Mai hatte Fuchs Probleme mit seinem Sprunggelenk und sich häufig fitspritzen lassen. Der Routinier ist froh, dass damit nun Schluss ist.

Derzeit darf der Stürmer seinen Fuß nicht belasten, will aber in spätestens zwei Wochen in seiner Heimatstadt Braunschweig mit der Reha starten und pünktlich zum Trainingsstart am 5. Januar 2015 mit dem Lauftraining beginnen. "Ich denke, dass ich dann schon eine Woche später wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann", blickte Fuchs voraus. Bei der geplanten Aufholjagd in der Rückrunde will der siebenfache Torschütze auf keinen Fall fehlen.

Unterdessen hat sich Fuchs auch sozial engagiert. Nachdem der Bruder eines Freundes von ihm bei einem Arbeitsunfall verstorben war und die Familie in finanzielle Schwierigkeiten geriet, bot der FCM-Kicker spontan seine Hilfe an. "Über ebay werden zwei Trikots versteigert. Das eine vom Aufstieg von Eintracht Braunschweig aus der Saison 2004/05, bei dem ich selber dabei war, das andere von einem DFB-Pokalspiel mit Jan Glinker (aktueller FCM-Torhüter/d. Red.). Die Angebote liegen derzeit bei 80 bzw. 140 Euro. Die Versteigerung läuft noch einige Tage. Ich hoffe natürlich, dass noch ein wenig mehr Geld zusammenkommt", sagte Fuchs, der sich schon des Öfteren an solchen Spendenaktionen beteiligt hat. Zuletzt hatte ein Trikot von Stürmer-Kollege Christian Beck mehr als 400 Euro eingebracht.