Halberstadt l Teil eins der Serie "Berlin gegen Halberstadt" ist aus Sicht des VfB Germania ohne Happy End ausgegangen. Nach dem 2:3 beim BFC Dynamo schauten sich die Vorharzer etwas verdutzt an. Die Blicke sagten aus, dass am Sonntag eindeutig mehr möglich war.

Nicht unbedeutend am Ausgang der Begegnung war die Beschaffenheit des Rasens. VfB-Pressesprecher Bernd Waldow hatte schon während der laufenden Partie mit ernster Miene in Frage gestellt, "wie es zur Freigabe dieser \'Wiese` kommen konnte. Unerklärlich!" Klar, galten die Bedingungen für beide Seiten, jedoch hatte Germania die Folgen zumindest beim dritten Gegentreffer zu spüren bekommen. Ein Putze-Schuss hüpfte nach Bodenberührung vor die Füße von Djibril N´Diaye, der zum 3:2 abstaubte.

Trainer Henri Fuchs ließ die Bodenbeschaffenheit allerdings außen vor, "wir wollen keine Ausreden suchen, wenngleich der Platz in einem sehr schlechten Zustand war. Trotzdem war es ein gutes Regionalligaspiel mit dem glücklicheren Ende für den BFC." Für seine Elf hatte er viel Lob über. "Wir haben wenig zugelassen, es war erneut positiv, wie meine Mannschaft aufgetreten ist. Wir haben ein spielstarkes Team vor Probleme gestellt. Hintenraus waren wir physisch überlegen, schade, dass wir das in kein weiteres Tor ummünzen konnten. Wir hätten einen Punkt verdient gehabt." So war es ein überzeugendes Auftreten der Germania, jedoch ohne Lohn. Fuchs ist sich sicher: "Es funktioniert bestimmt auch mal wieder anders herum: nicht so gut gespielt, dafür gewonnen. Fakt ist, wenn die Mannschaft die Aufgaben weiter so umsetzt, bleiben wir erfolgreich."