Berlin - Die Bundesagentur für Arbeit (BA) wird nach einem Pressebericht ihren Personalabbau verlangsamen, weil sich der Arbeitsmarkt nicht so gut entwickelt hat wie erwartet.

Daher werde die Bundesagentur "den Konsolidierungspfad ab 2014 um zwei Jahre strecken", heißt es laut "Wirtschaftswoche" in einem Bericht des Bundesarbeitsministeriums an den Haushaltsausschuss des Bundestags. Ursprünglich habe die Nürnberger Behörde rund 17 000 Stellen bis 2015 streichen wollen, schreibt das Magazin.

Dennoch verbessere sich das Finanzergebnis der Agentur. Das Defizit von rund 665 Millionen Euro 2013 solle in diesem Jahr in ein leichtes Plus von 14 Millionen Euro münden, hieß es.

Ihren Etat für bislang arbeitslose Existenzgründer verdoppele die Bundesagentur. 2014 sollten für die Gründungsförderung rund 427 Millionen Euro ausgegeben werden (2013: 227 Millionen). Die Arbeitsagenturen rechneten mit mindestens 28 300 Anträgen.