Berlin - Die stabile Konjunktur und ein milder Winter haben auch im März für satte Steuereinnahmen von Bund, Ländern und Gemeinden gesorgt. Laut Bundesfinanzministerium stiegen die Einnahmen (ohne reine Gemeindesteuern) im Vorjahresvergleich um 7,2 Prozent.

Am stärksten legten dabei die reinen Ländersteuern zu. Sie übertrafen das Vorjahresniveau um 22,7 Prozent. Die Einnahmen aus den reinen Bundessteuern erhöhten sich demnach um 6,9 Prozent.

Auch bei den gemeinschaftlichen Steuern gab es einen deutlichen Zuwachs um 6,8 Prozent. Hierzu haben insbesondere die Lohnsteuer, die Einkommensteuer und auch die Steuern vom Umsatz beigetragen. Das Aufkommen des Bundes stieg insgesamt - also einschließlich reiner und gemeinschaftlicher Steuern - um 6,7 Prozent. Die Länder lagen auch bei ihrem Gesamtsteueraufkommen mit 7,1 Prozent noch vor dem Bund. Die Einnahmen der Gemeinden aus gemeinschaftlichen Steuern stiegen - aufgrund des guten Ergebnisses bei der Lohn- und Einkommensteuer - um 8,5 Prozent.

Auch im Quartalsvergleich (Januar bis März) nahm das Steueraufkommen (ohne reine Gemeindesteuern) gemessen am Vergleichszeitraum 2013 zu, und zwar um 3,7 Prozent. Die gemeinschaftlichen Steuern überschritten das Vorjahresniveau um 4,1 Prozent. Der Bund nahm dabei insgesamt 2,6 Prozent mehr ein, wobei die reinen Bundessteuern leicht um 0,4 Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahres blieben. Die Ländersteuern stiegen in diesem Zeitraum um 15,2 Prozent.

Die Zunahme bei Lohn- und Einkommensteuer sind den Angaben des Ministeriums zufolge sowohl ein Zeichen für die weiter steigende Zahl an Beschäftigten als auch für Lohnsteigerungen.