Perth l Seine Worte sollte man stets mit Bedacht wählen. Im Zeitalter von SMS, Facebook, Twitter und Co. muss man zudem noch genauer darauf achten, dass Privates privat und Berufliches beruflich bleibt.

Wer das nicht beherrscht, bekommt dann auch im echten Leben seine Probleme. Denn wenn man mit einem falschen Klick den falschen Adressaten auswählt, kann das fatale Folgen haben.

So wie jetzt bei einer Frau im australischen Perth. Diese hatte ihrem Chef versehentlich mit ihrem Mobiltelefon eine Kurznachricht per SMS geschickt, in der sie ihn als "totales Arschloch" bezeichnete. Doch diese sehr direkte und wenig schmeichelhafte Einschätzung war eigentlich für einen Freund der Frau bestimmt gewesen.

Als die Absenderin diesen Fehler bemerkte, schickte sie ihrem Arbeitgeber eine weitere Nachricht hinterher: "Bitte ungelesen löschen. Es tut mir so sehr leid." Und sie schob sogleich eine weitere nach - ihr Humor gehe manchmal mit ihr durch und sie übertreibe dann ein wenig: "Lieber Rob, lass mich das erklären, damit Du die Sache nicht falsch verstehst."

Doch dafür war es bereits zu spät: Ihr Chef fand die Angelegenheit alles andere als lustig und hatte auch keinen Erklärungsbedarf. Nicht per SMS, sondern auf Papier bekam die Frau die Quittung: Der "liebe Rob" feuerte sie wegen "groben Fehlverhaltens". Eine kurze Nachricht mit knackigen Folgen, die nicht mehr mit einem Klick zu löschen und auch nicht vor Gericht zu lösen waren. Die Frau zog wegen der Kündigung vors Arbeitsgericht - und verlor.