München (dpa). Die verstaatlichte Immobilienbank Hypo Real Estate (HRE) hat im vergangenen Jahr einen Vorsteuerverlust von 859 Millionen Euro eingefahren. Im Vergleich zum Vorjahr mit einem Minus von rund 2,2 Milliarden Euro sei dies eine deutliche Verbesserung gewesen, teilte das Unternehmen gestern in München mit. Durch die Auslagerung ihrer problematischen Geschäfte im Wert von 173 Milliarden Euro in eine "Bad Bank" hat die HRE inzwischen die Wende eingeleitet. Im vierten Quartal machte sie in allen Konzernteilen wieder einen Gewinn. Dieser reichte aber nicht aus, um die bis dahin entstandenen Verluste auszugleichen. Die Gründung der "Bad Bank" im Oktober war der wichtigste Schritt auf dem Weg zur Sanierung der HRE.