Burg l Lange Staus mussten die Autofahrer im Jerichower Land rund um Burg am gestrigen Freitag über sich ergehen lassen. Grund war ein Unfall mit Todesopfer auf der Autobahn A2.

Auf der A2 in Fahrtrichtung Berlin hatte gegen 5.30 Uhr ein Silo-Lkw einen Transporter leicht berührt. Beide Fahrzeugführer hielten auf dem Standstreifen an, um sich abzusprechen. Der Silo-Lkw ragte dabei noch in die Hauptspur der Autobahn.

Während der Absicherung prallte ein weiterer Lkw gegen das stehende Silo-Fahrzeug, schrammte daran entlang und überrollte den 49-jährigen Fahrer des Silo-Lkws. Der Mann war sofort tot. Der Kleintransporter wurde umgestoßen und blieb auf dem Grünstreifen neben der Autobahn liegen. Der Fahrer des Transporters befand sich auf dem Seitenstreifen in einiger Entfernung von seinem Fahrzeug und blieb unverletzt. Die Autobahn wurde zur Un-fallaufnahme und Bergung voll gesperrt.

Die Folge waren kilometerlange Staus auf Autobahn und Umleitungsstrecke über die Bundesstraße 1; mehrere Stunden mussten die Autofahrer zum Teil ausharren. Der Verkehr wurde vollständig von der Autobahn herunter und erst über die Bundesstraße 1 sowie dann die Zibbeklebener Straße durch das Burger Gewerbegebiet zurück zur Autobahn geleitet. Dadurch entstand auch auf der Bundesstraße 1 ein Rückstau, der den Fahrern teilweise stundenlanges Warten bescherte. Ab der Anschlussstelle Burg-Ost konnten die Autofahrer die Autobahn dann wieder befahren. An der Anschlussstelle Burg-Zentrum und an der Kreuzung Zerbster Chaussee und Zibbeklebener Straße regelte die Polizei den Verkehr an Stelle der Ampeln, um den Stau auf der B1 und der Zibbeklebener Straße so schnell wie möglich aufzulösen.

Die Behinderungen auf der Bundesstraße 1 Richtung Burg zogen sich trotzdem bis in den Nachmittag hinein, erst ab 14 Uhr löste sich der Stau auf. Die Sperrung der Autobahn Richtung Berlin wurde gegen 15 Uhr aufgehoben, der Verkehr rollte jedoch erst ab dem späten Nachmittag auf allen drei Fahrspuren wieder ohne Einschränkungen.