Der Wahlausschuss hat in dieser Woche die Wahlvorschläge und Wahlvorschlagsverbindungen geprüft und bestätigt, die für die Wahl des Burger Stadtrates und der sechs Ortschaftsräte am 25. Mai eingegangen sind.

Burg l Das Interesse an einem Sitz im Burger Stadtrat ist im Vergleich zur Stadtratswahl 2009 zurückgegangen. Hatte es bei der Wahl vor fünf Jahren noch 107 Bewerber um die 36 Sitze gegeben, sind es jetzt nur noch 88 Bewerber, die am 25. Mai Stimmen holen wollen.

Die meisten Bewerber, 40, schickt die CDU ins Rennen. Spitzenkandidat ist der bisherige CDU/FDP-Fraktionsvorsitzende im Burger Stadtrat, Frank-Michael Ruth. Die SPD hat 20 Männer und Frauen auf ihrer Liste für die Stadtratswahl am 25. Mai. An der Sitze der Kandidatenliste steht der SPD-Fraktionsvorsitzende Heiko Jerkowski. Die Linken gehen mit acht Bewerbern in die Stadtratswahl. Spitzenkandidatin ist die zweite stellvertretende Stadtratsvorsitzende Barbara Bester. Die FDP hat sieben Kandidaten auf ihrer Liste für die Wahl des Burger Stadtrates, und an der Spitze steht Bernd Wieland. Die Freien Wähler/Endert JL-Burg treten mit fünf Bewerbern an. Spitzenkandidat ist der bisherige Fraktionsvorsitzende Frank Endert. Für die Burger Freien Wähler tritt ihr Stadtratsmitglied Erik Stephan als Spitzenkandidat an - zusammen mit drei weiteren Bewerbern. Die Partei Bündnis 90/Die Grünen hat für die Wahl zum Burger Stadtrat drei Bewerber aufgestellt. An der Sitze steht Volker Voigt. Als Einzelbewerber stellt sich das Stadtratsmitglied Dr. Hans-Norbert Wolffgang am 25. Mai erneut den Wählern.

Vom Stadtwahlausschuss, dem der Stadtwahlleiter Bernhard Ruth sowie die Beisitzer Hans-Joachim Horn, Anke Ehrhardt und Patrick-Paul Melcher angehören, wurden auch die Bewerber für die ebenfalls am 25. Mai stattfindenden Wahlen zu den Ortschaftsräten innerhalb der Einheitsgemeinde Stadt Burg bestätigt. In allen Ortschaftsräten sind sieben Sitze zu besetzen.

In Detershagen gibt es exakt so viele Kandidaten wie zu besetzende Plätze im Ortsrat. Die CDU hat fünf Bewerber aufgestellt, die Linken gehen mit zwei Bewerbern in die Wahl.

In Ihleburg gibt es 13 Bewerber um die sieben Sitze im Rat: Sechs auf der Liste der CDU, vier auf der Liste der Wählergemeinschaft "Bürger für Ihleburg" und drei auf der Liste der Freien Wähler/Endert JL-Ihleburg.

In Niegripp gibt es sieben Bewerber für sieben Sitze im Ortschaftsrat: Drei Bewerber stellen jeweils die CDU und die SPD. Als Einzelbewerber tritt Wolfgang Hoffmann an.

In Parchau haben die Wähler eine größere Auswahl. Für den Ortschaftsrat bewerben sich elf Frauen und Männer auf fünf Listen. Die CDU schickt einen Bewerber ins Rennen, ebenso die SPD und die Linke. Die Freie Wählergemeinschaft Parchau tritt mit drei Bewerbern an und die Wählergemeinschaft "Liste Heimatverein" mit fünf Kandidaten.

Für den Ortschaftsrat Reesen treten zwölf Bewerber bei der Ortschaftsratswahl am 25. Mai an: Der Heimatverein hat vier Kandidaten nominiert, die CDU zwei, SPD und Linke jeweils einen. Außerdem gibt es drei Einzelbewerber, wovon zwei eine Wahlvorschlagsverbindung eingegangen sind, und einen Bewerber auf der Liste FW Endert-JL-Reesen.

Weniger Kandidaten als Plätze im Ortschaftsrat gibt es nur in Schartau: Die CDU hat zwei Bewerber nominiert, die FDP einen und die Linke auch einen. Weiterhin gibt es einen Einzelbewerber in Schartau.

In der Stadt Burg sind am 25. Mai etwa 20 500 Menschen wahlberechtigt, die bis 30. April ihre Wahlbenachrichtigungen bekommen sollen. Außer Stadtrat und Ortschaftsräte werden auch Landrat, Kreistag und das Europaparlament gewählt. Die Briefwahl ist ab 5. Mai in der Stadtverwaltung (Alte Kaserne) möglich.