Die Wahlen zum Biederitzer Gemeinderat und zu den Ortschaftsräten der Gemeinde Biederitz sind erfolgreich und fehlerlos abgelaufen. Am Donnerstag stellte der Gemeindewahlausschuss das endgültige Wahlergebnis fest.

Biederitz l "Der Landkreis hat die Wahlen in unseren Ortschaften nicht beanstandet", sagte Verwaltungsmitarbeiterin Daniela Herrmann. Alle Niederschriften seien bestätigt worden. Die Wahlvorstände hätten eine sehr gute Arbeit geleistet, obwohl die Auszählung der Stimmen in einigen Ortschaften bis in die Morgenstunden andauerte.

"Dass das so gut geklappt hat", sagte Bürgermeister Kay Gericke gegenüber der Volksstimme, "sei ein großes Verdienst Daniela Herrmanns, die das Organisatorische und das Verwaltungstechnische in ihrer Hand hatte, und natürlich auch der engagierten Wahlvorstände in den Ortschaften. Allen mit der Wahl Befassten gilt mein Dank."

Mit der Veröffentlichung der Wahlergebnisse nächste Woche im Amtsblatt erhalten die Wahlen ihre rechtliche Sicherheit.

Für den Biederitzer Gemeinderat sind erneut 20 Mitglieder gewählt worden. Die Wahlbeteiligung lag bei 50,37 Prozent.

Im Rat gibt es acht Neulinge. Die meisten von ihnen - immerhin fünf - kandidierten für die überparteiliche Wählergemeinschaft "Aktiv für Bürger". Diese Gruppe bildet mit sieben Vertretern vor der CDU (sechs) die größte Fraktion. In den nächsten Tagen und Wochen wird sich herausstellen, welche weiteren fraktionellen Kooperationen zustande kommen. Im Rat gibt es keine SPD-Fraktion. Neben der Partei Die Linke dominieren Wählergemeinschaften das höchste Gremium der Gemeinde.

Auf der Sitzung des Ausschusses kam noch einmal die Anzahl der Mitglieder von Ortschaftsräten zur Sprache. Das kleine Gübs hat sieben Ratsmitglieder, und das fast ähnlich kleine Woltersdorf lediglich drei. Daniela Herrmann: "Über die Anzahl der Ratsmitglieder haben die Ortschaftsräte vor der Wahl selbst entschieden. Drei müssen es sein, mehr können es sein."

Anfang Juli werden die konstituierenden Sitzungen stattfinden.

Jetzt steht aber zunächst die Landrats-Stichwahl im Fokus. Mehr als 700 Briefwahlunterlagen sind gestern und vorgestern dazu verschickt worden.