Burg l Olaf Schmidt, Mitarbeiter des Burger Bauhofs und zuständig für die Kontrollen der Spielplätze, zückt sein Handy und schießt ein Beweisfoto. Beim Besuch des Spielplatzes am Lilienweg für den Volksstimme-Spielplatztest muss ein Mangel aufgenommen werden. Die Kette der Schaukel wurde mit einer Zange durchgekniffen, wie Olaf Schmidt feststellt. "Da werden wir eine neue bestellen müssen", sagt der Bauhofmitarbeiter.

Abgesehen von der Schaukel ist der Spielplatz in einem gutem Zustand. Frisch geharkt und gemäht ist das eingezäunte Gelände dank Bauhofmitarbeiter Lutz Wolter.

Kinder können hier klettern, rutschen, schaukeln und buddeln. Einen Basketballkorb gibt es auch für alle, denen das zu langweilig ist.

Vorgesehen ist laut Maik Stachowiak, Mitarbeiter des städtischen Bauamtes, noch eine Wippe. Die könne aber erst aufgebaut werden, wenn der neue Haushalt beschlossen ist.

Ein Ballfangzaun am Korb wäre aus Sicht des anliegenden Hausbesitzers wünschenswert, denn wer den Korb nicht trifft, wirft den Ball direkt auf das Nachbargrundstück.

Wer seinen Kindern beim Spielen zuschauen will, muss sich allerdings eine Decke mitbringen. Bänke gibt es leider keine. Mülleimer sind vorhanden, im Sand finden sich keine Abfälle oder Glasscherben.

Erreichbar ist der Spielplatz gut mit Rad oder zu Fuß. Viele Autos finden in der Siedlung keinen Platz.

Positiv fällt ins Gewicht: Große Hecken für Schattenplätzchen, die Rutsche steht am frühen Nachmittag nicht in der Sonne und die Stufen des Rutschturms sind auch für Kleine zu bezwingen. Es fehlt die Babyschaukel.

Fazit: Ein ruhiges Fleckchen mit Platz zum Buddeln, sauber und dank der Abgrenzung zur Straße sicher. Der Basketballkorb macht den Besuch für große Kinder interessant. Nur die Kleinsten kommen zu kurz. Und ohne Bänke bleibt es für Eltern und Großeltern ungemütlich.

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