Burg l In Grundschulen im Landkreis Stendal und im Jerichower Land, unter anderem in Genthin, Jerichow, Biederitz und Gommern, fanden in dieser Woche für die Mädchen und Jungen Workshops im Rahmen der 5. Entwicklungspolitischen Bildungstage in Sachsen-Anhalt statt. Unter der Verantwortung des Eine-Welt-Netzwerkes Sachsen-Anhalt waren elf Vereine und Initiativen der Eine-Welt- und Umweltbewegung an der Durchführung beteiligt.

In der Burger Albert-Einstein-Grundschule konnte Schulleiterin Andrea Golz, die ihre Schule für die Teilnahme an den 5. Entwicklungspolitischen Bildungstagen angemeldet hatte, am Donnerstag nicht nur das Projekt-Team um Tobias Nahlik begrüßen, sondern auch den Schirmherrn, den Hallenser SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Karamba Diaby. Der zitierte den Namensgeber der Schule, Albert Einstein: "Es ist leichter, ein Atom zu spalten als ein Vorurteil" und gab das Startsignal für die Workshops unter dem Motto "Eine Welt kommt ins Klassenzimmer", die sich mit globaler Entwicklung, fremden Kulturen und Schritten zur Nachhaltigkeit beschäftigten. "Die Kinder sollen erfahren, welche Ungleichheiten es auf der Welt gibt und wie ein lebendiges Anderssein hier in Deutschland funktioniert", so Diaby.

Die Kinder erfuhren etwas davon, wie Menschen in anderen Ländern leben, was für Auswirkungen ihr eigenes Verhalten auf die Welt hat und wie sie dazu beitragen können, dass alle auf unserem Planeten gut leben können. Es wurde gebacken und gekostet, um fremde und regionale Küche zu erproben. Da wurde gesungen und gespielt, um mit Menschen aus anderen Ländern bekannt zu werden und das Leben von weit entfernt lebenden Kindern zu verstehen.

Zum Beispiel von Kindern in Afghanistan. Musa Khatri kostete mit den Burger Grundschülern Dogh, ein Getränk aus Joghurt, Gurke, Minze und Salz, und erzählte vom Alltag der Kinder in Afghanistan, zu dem auch das Wassertragen mit einem Bangi gehört.