Das kommende Jahr wird in Lostau durch umfangreiche Arbeiten zur Beseitigung der Flutschäden gekennzeichnet sein.

Lostau l Bei der Anhörung der Lostauer Ortschaftsräte zum Haushalt des kommenden Jahres hat es keinen größeren Diskussionsbedarf gegeben. Für den Ort, dem die Flut im Sommer 2013 übel mitgespielt hat, ist für das nächste Jahr der Weg klar vorgezeichnet. Endlich geht es an die Beseitigung der Flutschäden an der Infrastruktur. Dass diese Vorhaben zu 100 Prozent gefördert werden, ist ein glücklicher Umstand. Allein hätte die Gemeindekasse die mehr als eine Million Euro nicht tragen können. Auf dem Plan stehen unter anderem die Sanierung der Straße von Alt Lostau. Erneuert wird auch die Straße "Kleines Dorf". In Ordnung gebracht werden zudem der Wirtschaftsweg am Fuße des Alten Eisenbahndamms und die Zufahrt zur Alten Ziegelei. Bis zur Siloanlage bei Gerwisch wird der Wirtschaftweg weitergeführt. So wie nach dem Winter das Wetter offen ist, soll Baubeginn sein.

Wortwechsel gab es jedoch um die Reduzierung der Ortschaftsmittel von derzeit fünf auf drei Euro pro Einwohner im Zuge der Haushaltskonsolidierung. Kämmerin Jeannette Dietrich und Ortsbürgermeister Thomas Voigt wiesen darauf hin, dass diese Finanzmittel für Wünsche der Ortschaften eine freiwillige Aufgabe der Gemeinde sei.

Zur Deckung der Differenz von rund 16 000 Euro wurde eine Erhöhung der Gewerbesteuer vorgeschlagen. Dazu gab Günter Lauenroth zu bedenken, dass es überwiegend die Gewerbetreibenden seien, die die Ortschaften sowieso als Sponsoren unterstützten. Wenn Steuererhöhungen gewünscht werden, dann bitte von allen Bürgern für die Bürger, regte er an.