Möser (tra) l Die Mitarbeiterinnen des Möseraner Standesamtes hatten im vergangenen Jahr viele schöne Aufgaben - vor allem die mehr als 80 Eheschließungen.

Doch das Standesamt hat noch andere Aufgabengebiete. Zum Beispiel die Beurkundung von Sterbefällen. Da das Möseraner Standesamt seit Mai vergangenen Jahres auch die hoheitlichen standesamtlichen Aufgaben der Gemeinde Biederitz im Rahmen einer kommunalen Kooperation mit erledigt, ist auch hier - wie bei den Eheschließungen - der Arbeitsaufwand enorm gestiegen. Hatten es die Möseraner Mitarbeiterinnen im Jahr 2013 mit 261 Beurkundungen von Sterbefällen im Bereich Möser zu tun, waren es 2014 stattliche 316 in Möser und Biederitz zusammen. In diese Summe sind auch acht Beurkundungen aus Gommern eingegangen, weil die Möseraner Standesbeamtinnen zum Jahresende auch Amtshilfe für Gommern leisteten.

Während in Biederitz im Vorjahr 58 Sterbefälle zu verzeichnen waren, schlagen im Möseraner Bereich 250 Sterbefälle zu Buche. Diese hohe Zahl liegt in der Lostauer Lungenklinik begründet. Die dortigen Todesfälle müssen in Möser beurkundet werden. Das waren 2014 etwas mehr als 200.