Das Laga-Areal "Weinberg" ist am Donnerstagabend geschrumpft. Per Beschluss haben die Laga-Ausschuss-Mitglieder zwei nicht-städtischen Flächen aus den Planungen herausgelöst, so dass Investitionen am Weinberg nur noch auf kommunalen Grundstücken getätigt werden sollen.

Burg l Bisher war vorgesehen, neben der öffentlichen Fläche am Weinberg auch das Grundstück des Wasserverbandes, auf dem der Wasserturm steht, und Teile eines an das kommunale Areal anschließenden Privatgrundstücks im Vorfeld der in Burg 2018 stattfindenden Landesgartenschau umzugestalten. Doch der Laga-Ausschuss beschloss auf seiner Sitzung am Donnerstagabend eine "Änderung der Gebietskulisse zur Kernfläche Weinberg".

Im Rahmen der Erarbeitung der Genehmigungsplanungen für den Weinberg wurden in den letzten Wochen die beabsichtigten Bau- und Pflanzmaßnahmen finanziell konkretisiert. Das Ergebnis: Auf Grund verschiedener nicht vorhersehbarer Parameter (schlechter Baugrund, Statikprobleme, Altlasten) käme es zu Kostensteigerungen in Höhe von etwa 400 000 Euro.

Doch das im Grundsatzbeschluss für den Weinberg vorgegebene Budget soll nicht überschritten werden, waren sich Donnerstag Ausschussmitglieder und Teilnehmer aus der Stadtverwaltung einig. Die Änderung der "Gebietskulisse" wurde bestätigt.

Damit bleibt der Weinberg zwar im Kostenrahmen, die Erreichbarkeit des Weinberg-Plateaus wird für die Laga-Besucher aber schwieriger, denn der geplante, temporäre "Höhenweg", der über das betreffende Privatgrundstück führen und auch das Wasserturm-Grundstück erschließen sollte, fällt nun weg.

Das Weinberg-Areal soll den Laga-Besuchern 2018 drei Erlebnisbereiche bieten: den Uferpark an der Ihle, den Hangbereich sowie das Plateau auf dem Weinberg.